Opinione dettagliata di templeroliver
templeroliver(40)
Wolfurt, Austria96%
Beppu als Ort ist sehr unspektakulär. Der Hafen komplett uninteressant. Wie die meisten Gäste haben wir in in unserem Ryokan gegessen (Ryokans beinhalten Frühstück und Abendessen). Zu den Restaurants in Beppu kann ich daher nichts sagen.
Der 100 m hohe Beppu Tower ist als Aussichtsturm uninteressant geworden da es in jedem Reiseführer heißt das er unhygienisch sei. Die Geschäfte sind unspektakulär und Nachtleben gibt es kaum. Letzteres spielt sich vor allem in der Nachbarstadt Oita ab. Ich war etwa sehr überrascht als ich ein ca 30 Seiten starkes Werbebooklet in unserem Ryokan entdeckte und durchblätterte. Zuerst waren auf Seite 1-4 eine Menge Restaurants abgebildet aber dann kamen auf den restlichen Seiten Bordelle - nach jedem Geschmack, für Männer, für Frauen...
Unglaublich. Oita ist wohl ein Zentrum dieses Gewerbes. Beppu hat dies wohl unterbunden und begnügt sich mit einem Sex-Museum (das aber auch nicht der Rede wert ist). Oita besitzt aber noch zwei Attraktionen die erwähnenswert sind - ein riesiges Aquarium und eine große, freilebende Affenpopulation.
Nach Beppu kommt man wegen den Höllen, auf japanische Jigoku genannt.
Es gibt 8 verschiedene Höllen in Beppu. Sie sind sehr einfach mit dem Bus (ab Bahnhof Beppu) zu erreichen. Es gibt dort gratis eine Mappe auf der alle kurz beschrieben sind und bei welcher Station man aussteigen muss.
Das Tagesticket ist mit 900 Yen (ca. 5 Euro) durchaus eine lohnende Investition. Auch für die Höllen sollte man ein Tagesticket nehmen (2000 Yen ca 11 Euro) um alle ansehen zu können.
Die erste Hölle ist Umi-Jigoku. Ein großer Teich dessen Wassertemperatur knapp unter 100 Grad ausreicht um Eier zu kochen - was die Japaner auch wirklich dort machen. Die Wasserfarbe ist ein sehr schönes tiefes blau.
Anbei ist die nächste Hölle.
Oniishibozu-Jigoku besteht aus vielen kochend heißen Schlammlöchern.
Die bekanntesten Höllen sind Chinoike-Jigoku (die Bluthölle) ein Teich mit rotem Wasser mit einer Temperatur von 78 °C und Shiraike-Jigoku (weiße Teichhölle) die milchig weiß ist. Bei letzterer gab es für mich als Koi Liebhaber auch einen Teich mit Kois zu besichtigen. Von den anderen Höllen hat mir Tatsukai-Jigoku, ein Geysir, der pünktlich alle 45 min eine Wasserfontäne in die Luft schießt am besten gefallen. Bei dieser Hölle war aber auch am meisten Andrang. Ruhe sucht man bei den Höllen natürlich vergeblich. Zum allgegenwärtigen fröhlichen Lärm der Japaner kommt unglaublicher Kitsch. Eine Hölle war voll mit überlebensgroßen Onis - comicartigen Monstern - vor denen sich die Japaner fotografieren ließen. Nicht so meins aber störend war es auch nicht. Volksfestatmosphäre eben. Die Höllen fand ich unterschiedlich spannend. Besonders gut haben mir Umi und die Schlammlöcherhölle gefallen. Auch die Bluthölle und die weiße Hölle waren faszinierend anzusehen.
Wenn man in Südjapan ist muss man die Höllen einfach gesehen haben. Umi-Jigoku ist für alle die in Südjapan Urlaub machen ein Muss
Umi-Jigoku9
Valutazioni
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Accessibilità
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Da vedere/da fare
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Rapporto qualità/prezzo
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Grado del riposo
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Unicità